Vom Karton bis zur ersten Platte in zehn Schritten. Dieselben Schritte laufen oben am 3D-Modell ab. Die Werte für dein Gerät stehen in deiner Anleitung: Auflagekraft, Riemenposition und welcher Eingang passt. Diese Schritte am 3D-Modell abspielen →
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Gerät ausrichten
Stelle den Plattenspieler auf eine feste, ebene Fläche, weit weg von den Lautsprechern. Drehe die verstellbaren Füße, bis die Libelle auf der Zarge mittig steht.
Warum: Ein schiefes Gerät zieht den Tonarm zur Seite, sodass die Nadel an einer Rillenflanke anliegt.
Tipp: Ein Sideboard an der Wand wackelt weniger als ein Tisch mitten im Raum.
Plattenspieler ausrichten →
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Riemen auflegen
Lege den Riemen um den Rand des Subtellers und ziehe ihn dann über die Motorscheibe.
Warum: Der Riemen überträgt die Drehung des Motors auf den Plattenteller und hält Motorvibrationen von ihm fern.
Tipp: Fasse den Riemen nur mit sauberen, trockenen Fingern an. Hautfett lässt ihn rutschen.
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Plattenteller aufsetzen
Senke den Plattenteller gerade über den Zentrierdorn, bis er auf dem Subteller aufliegt.
Warum: Die Masse des Plattentellers hält die Drehzahl stabil, sobald er läuft.
Tipp: Nicht aufplumpsen lassen. Das Dornlager ist das eine Teil, das makellos bleiben muss.
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Matte auflegen
Lege die Matte auf den Plattenteller, mittig auf dem Zentrierdorn.
Warum: Sie hält die Platte fest und dämpft das Nachklingen des Metalltellers.
Tipp: Filz sammelt Staub. Bürste ihn ab und zu ab, damit er nicht auf deinen Platten landet.
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Tonabnehmer montieren
Schraube den Tonabnehmer an das Headshell und verbinde die vier kleinen Kabel nach Farbe: Rot und Grün für den rechten Kanal, Weiß und Blau für den linken.
Warum: Der Tonabnehmer macht aus der Nadelbewegung das Signal. Ein loses Kabel lässt einen Kanal ausfallen.
Tipp: Lass den Nadelschutz bis zum letzten Schritt auf. Viele günstige Geräte kommen mit fertig montiertem Tonabnehmer.
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Arm ausbalancieren
Schiebe das Gegengewicht auf das hintere Armende. Mit Antiskating auf null drehst du das Gewicht, bis der Arm waagerecht schwebt, und stellst dann die Skala auf 0, ohne das Gewicht zu drehen.
Warum: Ein ausbalancierter Arm ist der Nullpunkt. Von dort aus wird die Auflagekraft gemessen.
Tipp: Halte den Arm beim Drehen des Gewichts locker fest, damit er nicht auf den Teller schwingt.
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Auflagekraft einstellen
Drehe das ganze Gegengewicht nach vorn auf die Auflagekraft in Gramm, die die Anleitung deines Tonabnehmers nennt.
Warum: Zu wenig Auflagekraft, und die Nadel springt; zu viel, und Platten und Nadel verschleißen schneller.
Tipp: Mit einer günstigen digitalen Nadelwaage prüfst du die Skala am einfachsten.
Auflagekraft erklärt →
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Antiskating einstellen
Stelle den Antiskating-Regler ein. Viele Anleitungen beginnen mit demselben Wert wie bei der Auflagekraft.
Warum: Er gleicht den Zug zur Plattenmitte aus, damit beide Rillenflanken gleichmäßig verschleißen.
Tipp: Verzerrt ein Kanal gegen Ende einer Seite, korrigiere ihn ein wenig.
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Anschließen
Stecke die Cinch-Kabel in einen Phono-Eingang, oder zuerst in einen Phono-Vorverstärker, wenn weder dein Verstärker noch der Plattenspieler einen eingebaut hat.
Warum: Das Signal eines Tonabnehmers ist winzig und braucht die Phono-Entzerrung, bevor es an einen normalen Line-Eingang darf.
Tipp: Hat dein Plattenspieler ein Erdungskabel, schließ es ebenfalls an. Es verhindert Brummen.
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Eine Platte abspielen
Lege eine Platte auf, wähle die Drehzahl, nimm den Schutz von der Nadel und senke den Arm mit dem Tonarmlift ab.
Warum: Der Tonarmlift setzt die Nadel sanft ab, statt sie in die Rille fallen zu lassen.
Tipp: Schließe danach die Haube, damit kein Staub auf Platte und Nadel kommt.
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